| Regionale Sozial- und Gesundheitswissenschaft |
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Das Krankenhaus der Grundversorgung Annährend 40 Jahre existiert das Krankenhaus der Grundversorgung, in aller Regel mit 204 Betten ausgerüstet in den Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Frauenheilkunde, Anästhesie und 2-3 Belegeinheiten. Wie ein fast universelles Gesetz. Lange Zeit galt ein kleineres Krankenhaus als per se unwirtschaftlich bzw. nicht lösungsbefähigt. Das Leistungsportfolio der Abteilungen und Selbstverständnis der Chefärzte von vielen dieser 200 Betten Krankenhäuser soll hier nicht näher problematisiert werden. Fakt ist, dass spätestens seit der Studie von Arthur Anderson „Krankenhaus 2015 – Wege aus dem Pragraphendschungel“ dem noch kleineren Krankenhaus auf dem Lande sehr wohl eine gute Zukunft vorausgesagt werden kann. ![]() Für uns ist es klar: dass kleine Krankenhaus der Grundversorgung ist kein Ort der Feld- Wald und Wiesenversorgung ist kein „Minimal- oder Einfachversorger“ sondern ist ein hochspezialisierter Dienstleister für die allgemeine, regionale Versorgung. Dabei liegt dessen Spezialisierung auf einer familienorientierten Versorgung und dies über die gesamte Lebensspanne. Durch die Integration des in dem regionalem Kleinkrankenhaus nicht vorgehaltenem Schwerpunktwissen gelingt den Versorgungsanspruch zu erhöhen ohne die Qualität – durch Überschätzung des eigenen Know-Hows -- zu gefährden. |

