GenoPortal AWARD 2010: Kommunale Kooperation

Projekte der Regionalen Gesundheitsversorgung sind zur Bewerbung aufgerufen!

Die in einer Stadt, Gemeinde und Region erreichte Kooperationsfähigkeit - sowohl zwischen den öffentlichen Leistungserbringern, den hier angesiedelten Wirtschaftsunternehmen als auch den Bürgern und deren Vertretungen - kann als eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt deren Zukunftsfähigkeit bewertet werden. Gelungene Kooperationen wirken sich über verschiedene Mechanismen auf die Situation der Gemeinde und Region aus: Sie lassen neuartige, innovative Produkte und Dienstleistungen entstehen, sie erhöhen die Standortqualität, sie erhöhen die Lebensqualität der Bevölkerung und sie ermöglichen neue Wertschöpfungen, die sich als ökonomisch überlegene Lösungen erweisen.


Ziel des GenoPortal AWARD 2010 ist es deshalb, hervorragende Lösungen auszuzeichnen, in denen Städte, Gemeinden und Regionen mit regional angesiedelten Unternehmen, wirtschaftlichen Akteuren und/ oder mit den Bürgern und deren Interessenvertretungen zusammenarbeiten. Solche Projekte und Lösungen sollen einer breiteren Öffentlichkeit und den Vertretern von Gemeinden, Städten und Regionen vorgestellt werden.

Um den AWARD bewerben können sich Vertreter von Gemeinden, Städten und Regionen (a), Wirtschaftsakteure (b), Bürger und deren Vertretungen (c), aber auch Wissenschaftler (d), Publizisten (e), die Projekte, Lösungen, wissenschaftliche oder publizistische Arbeiten auf den Weg gebracht haben, die sich durch eine kommunal-, und/oder regionalrückgebundene und vernetzte Struktur auszeichnen.

Als Entscheidungsgrundlage dient die Bewertung eines eingereichten Papers (weitere Informationen unter http://www.kommunale-kooperation.de).

Die Auszeichnung der Projekte sowie die Verleihung der GenoPortal AWARDs 2010 erfolgt im Rahmen des 1. Internationalen Kongress: Kommunale Kooperation – Die Genossenschaft als Organisationsmodell für öffentliche Aufgaben - am 25.11.2010 in der Kongresshalle Gießen.

Die 3 bestplatzierten Preisträger erhalten eine finanzielle Auszeichnung (1. Preis: 2.000 €, 2. Preis: 1.500 € und 3. Preis: 1.000 €). Alle ausgezeichneten Projekte werden darüber hinaus in einem Tagungsband sowie in weiteren Publikationen vorgestellt. Zudem können sie sich im Rahmenprogramm des Kongresses vorstellen (Posterpräsentation).

 



Rückfragen bzw. Bewerbungen sind zu richten an:

 

Prof. Dr. Wolfgang George
Fachhochschule Gießen-Friedberg
GenoPortal
Jahnstr. 14

35394 Gießen

Tel. 0641 948 2111

http://www.kommunale-kooperation.de


 
Regionale Gesundheitsversorgung gestalten

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Gründungsberatung für Genossenschaften in der Pflege 

Erste Versuche Genossenschaften in der Pflege zu organisieren sind bereits vorgetragen. Vorläufig muss bilanziert werden, dass der gemeinschaftlichen Zusammenschlusses von Pflegenden bzw. Pflegeorganisationen in Form einer Genossenschaft bisher auf kein besonders großes Interesse gestoßen zu sein scheint. Dabei bietet diese Form der gemeinschaftlichen Organisation, die ihren Mitgliedern Eigenständigkeit gewährt, zahlreiche, eigentlich überzeugende Vorteile. Die in ca. 60 Ärztegenossenschaften organisierten freiberuflichen Ärzte schätzen an ihrer Mitgliedschaft in einer Genossenschaft, die mit einem gemeinsamen Auftritt einhergehende, verstärkte Verhandlungsposition (a), etwa im Kontakt mit Kostenträgern und Krankenhäusern, wirtschaftliche Vorteile beim Einkauf (b), Hilfe bei der betriebswirtschaftlichen Praxisplanung und Führung (c) sowie eine, - aufgrund des Aufbau eines Netzwerkes - Ausweitung der Kundenkontakte (d). Attribute die auch für die Pflegegruppe gültig sein sollten.
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Das Krebsregister Rheinland-Pfalz

 Informationsquelle für die Onkologie


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von Sabine Rost

Zur Person: Sabine Rost ist Ärztin,  Magistra Public Health und Leiterin der Vertauensstelle des Krebsregisters Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz erkranken jährlich etwa 12.000 Männer und über 10.500 Frauen an Krebs. Aufgrund der demografischen Entwicklung werden diese Zahlen voraussichtlich weiter ansteigen, weshalb auch der Krebsbekämpfung eine wachsende Bedeutung zukommt. Für Versorgungsplanung, Prävention, Früherkennung und Therapie von Krebserkrankungen sind die Daten des Krebsregisters Rheinland-Pfalz eine wichtige Grundlage.

 

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